„Herausforderung – aber auch große Chance“ - Gesundheitszentrum Oberammergau sieht neue Datenschutzgrundverordnung positiv

„Herausforderung – aber auch große Chance“ - Gesundheitszentrum Oberammergau sieht neue Datenschutzgrundverordnung positiv

Oberammergau (gzo/prb). Im Mai dieses Jahres gab es für viele Unternehmen fast nur noch eine wichtige Sache, und das war die Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), von vielen auch als Bürokratiemonster bezeichnet. Auch im Gesundheitszentrum Oberammergau war dieses Thema hochaktuell, und ist es immer noch, doch Mitinhaber Ulrich Tonak sieht es positiv und darin auch gute Chancen. „Bei uns spielte der Datenschutz schon immer eine große Rolle“, erläutert Tonak, denn gerade im Klinikbereich arbeiten unsere Mitarbeiter/-innen mit besonders schützenswerten Daten. Unsere Gäste und Patienten mussten schon immer darauf vertrauen können, dass ihre sensiblen Daten bestens geschützt sind. Die DSGVO hat jetzt eigentlich nur eine neue Note in dieses Thema gebracht, indem z. B. großer Wert auf Dokumentation gelegt wird“, so Tonak.

So wurde das Gesundheitszentrum Oberammergau von dem Stichtag 25. Mai 2018 auch nicht „kalt erwischt“, denn Tonak hatte bereits zwei Jahre vorher begonnen, sich mit dem Thema und den Anforderungen, die auf sein Haus dadurch zukommen, zu befassen. Im ersten Quartal 2018 ging man dann mit Hochdruck an die interne Umsetzung, wurden die richtigen Weichen gestellt. Das bedeutete, im Haus die entsprechende Organisation mit speziell geschulten Mitarbeitern/-innen aufzubauen.

Melanie Da Silva als interne Datenschutzkoordinatorin ist, mit Unterstützung durch Andrea Haser, Tatjana Grimm und Christel Kurzmeier, für die DSGVO-konforme Anpassung aller Abläufe in der Verwaltung zuständig. Luca Tonak hat als Beauftragter für interne und externe IT-Belange eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, denn an die Hard- und Software-Sicherheit werden in der neuen DSGVO ebenfalls hohe Anforderungen gestellt.

Luca Tonak, im „Hauptberuf“ Student der Informatik, kann bereits auf eine langjährige Erfahrung im IT-Bereich zurückblicken: Schon als kleiner Junge war er wegen seines großen Interesses an allem, was mit IT zu tun hat, im ganzen Haus bekannt, und später, als Schüler, sammelte er bereits praktische Erfahrung, indem er im Gesundheitszentrum Oberammergau im IT-Bereich immer mehr Aufgaben übernahm.

Zur fachlichen Unterstützung und auch rechtlichen Absicherung der internen Mitarbeiter/-innen wurde außerdem ein externer Datenschutzbeauftragter mit ins Boot geholt.

Nicht nur Ulrich Tonak, auch Melanie Da Silva und Luca Tonak äußerten sich begeistert, mit welchem Engagement alle Mitarbeiter/-innen ihren Beitrag dazu leisteten, zunächst einmal den „Ist-Stand“ festzustellen, eine „Mammutaufgabe“, wie sie sagen. Melanie Da Silva legt auch größten Wert auf die Feststellung, dass das, was jetzt gesetzlich festgeschrieben ist, bisher schon im Haus praktiziert wurde. Ganz wichtig: Alle neuen Mitarbeiter/-innen und auch Auszubildende werden direkt bei Tätigkeitsaufnahme in den Datenschutz eingewiesen, auch auf die Rechte, die für sie aus der DSGVO resultieren.

Im Gesundheitszentrum Oberammergau fällt die Bilanz nach einigen Monaten der DSGVO-Einführung positiv aus. Luca Tonak ist überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt: „Der Endverbraucher, in diesem Fall unsere Gäste, erhalten durch die Umsetzung der DSGVO einen Mehrwert“, so seine Überzeugung. „Der Schutz der sensiblen Daten verdient den gleichen Qualitätsanspruch, den wir schon immer in unserer Unternehmensphilosophie verankert haben“, lautet abschließend das Fazit von Ulrich und Luca Tonak.

BU:

Bei diesem Team ist der Datenschutz im Gesundheitszentrum Oberammergau in besten Händen (von links): Andrea Haser, Luca Tonak und Melanie Da Silva. Nicht auf dem Foto: Tatjana Grimm. Foto: gzo/prb/Manfred Brückner