Erfolgreichste Saison ever ­- Rennrodler auf Naturbahn im Aufwärtstrend  Saisonabschlussbesprechung im Gesundheitszentrum Oberammergau

Erfolgreichste Saison ever ­- Rennrodler auf Naturbahn im Aufwärtstrend Saisonabschlussbesprechung im Gesundheitszentrum Oberammergau

Oberammergau (prb). Auf eine höchst erfolgreiche Saison 2017/2018 können die Rennrodler auf Naturbahn zurückblicken. Die Arbeit vieler Jahre trägt jetzt Früchte. „2017/2018 ist die erfolgreichste Saison im Naturbahn-Rennsport“, konnte Thomas Niemetz, Sportwart im Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD), anlässlich der Saisonabschlussbesprechung der Sparte Naturbahnrodler den im Gesundheitszentrum Oberammergau versammelten jungen Athleten mit Eltern, Trainern, Betreuern und Vereinsvertretern (die Rodelabteilung des WSV Unterammergau war durch Josef Spindler und Karl Heinz Kröniger vertreten) berichten.

Michaela Niemetz, Sara Bachmann und Lisa Walch bei den Damen sowie Josef Limmer und Simon Dietz bei den Herren wurden für ihre tollen Leistungen besonders ausgezeichnet. Doch, entsprechend dem Motto „Nach der Saison ist vor der Saison“ wurde auch ausführlich diskutiert, wie die Leistungen noch weiter verbessert werden können. An Begeisterung und Engagement wird es sicherlich auch in der Saison 2018/2019 nicht mangeln.

Nach dieser guten Nachricht konnten Thomas Niemetz und Gerhard Pilz, der sportliche Leiter, noch eine weitere verkünden: Der größte Wunsch, dass die Naturbahnrodler endlich auch olympisch werden, könnte bei den nächsten Winterspielen im Februar 2022 in Peking in Erfüllung gehen. Der internationale Rodelverband (FIL) nutzte die Spiele in Pyeongchang, um der chinesischen Delegation die Bewerbung der Naturbahnrodler vorzustellen, und war damit auch erfolgreich. China würde gerne Naturbahnrodeln in das Programm aufnehmen, allerdings die endgültige Entscheidung triff das IOC bei seiner Sitzung im Sommer. Die deutschen Naturbahnrodler wären schon glücklich, wenn ihre Sportart als Vorführwettbewerb ins Programm käme.

Verdient hätten es die Sportart sicherlich, denn alle Beteiligten investieren viel Zeit und Mühe, wie Thomas Niemetz anhand einiger Zahlen erläuterte: 45 Veranstaltungen standen in der letzten Saison auf dem Programm, die einen Zeitaufwand von insgesamt 70 Tagen mit sich brachten, darunter 38 Renntage in 15 Rennen. Und das in einer reinen Amateursportart, in der noch „nebenbei“ die Schule besucht oder einer Arbeit nachgegangen werden muss.

So waren alle Teilnehmer auch hocherfreut, dass sie die Saisonabschlussbesprechung in der Zirbelstube im Gesundheitszentrum Oberammergau abhalten konnten. Ulrich Tonak, Mitinhaber des Gesundheitszentrum Oberammergau, war nicht zum ersten Mal Gastgeber der deutschen Naturbahnrodler und ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen, die Gäste entsprechend zu bewirten und damit seine große Wertschätzung gegenüber den jungen Sportlern und auch Betreuern für deren außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Ausdruck bringen.

Als Dank für dieses Engagement wurde Ulrich Tonak die Trainingsjacke des Verbandes überreicht, und Lisa Walch bedankte sich mit einer Fotomontage für ihr Sponsoring durch das Gesundheitszentrum Oberammergau. Das „tolle Ambiente“, wie Niemetz lobte, schaffte auch dieses Mal wieder eine Atmosphäre, in der sich die Gäste willkommen fühlten. Auch nach Abschluss des offiziellen Teils saß eine Gruppe noch eine ganze Weile gemütlich zusammen.

 

BU:

Saisonabschlussbesprechung der Sparte Naturbahnrodler im Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD im Gesundheitszentrum Oberammergau. Unser Foto zeigt (von links) Sportwart Thomas Niemetz, die erfolgreichsten Rodler Sarah Bachmann, Michaela Niemetz, Lisa Walch, Josef Limmer und Simon Dietz sowie Gastgeber Ulrich Tonak, Mitinhaber des Gesundheitszentrums Oberammergau. Foto: prb/Manfred Brückner